3.3 2021-05 2026-10-21 Build 6.1.2509.15 ARCHITEXT Pallas® Belagstyp B Kunststofffläche Sportplatzbau EUR Euro 83 OpenCall EUR Euro
Stadt Braunschweig Ref. 0670 Willy-Brandt-Platz 13 38102 Braunschweig
Sportanlage Bienroder Weg 51 Bienroder Weg 51 38106 Braunschweig
Baubeschreibung Baubeschreibung
1. Allgemeines und Bauvorhaben
Die nachfolgende Baubeschreibung wird Bestandteil der Ausschreibungs- und Vertragsunterlagen. Sie beschreibt die wesentlichen technischen, örtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen des Bauvorhabens und ist bei der Kalkulation, Ausführung und Abrechnung sämtlicher Leistungen zu berücksichtigen.
Auf der Sportanlage Bienroder Weg 50/51, 38106 Braunschweig, soll auf dem Gelände einer ehemaligen Tennisanlage eine neue, multifunktionale und allwettertaugliche Sportfläche für Basketball und 3x3-Basketball hergestellt werden.
Bauherr und Auftraggeber ist die
Stadt Braunschweig
Referat Sport 0670
Willy-Brandt-Platz 13
38102 Braunschweig
Ziel der Maßnahme ist die Herstellung einer dauerhaft nutzbaren, funktionalen und hochwertigen Sportfläche, die sowohl für den regulären Basketballbetrieb als auch für 3x3-Basketball und eine generationsübergreifende Nutzung geeignet ist.
Die Ausführung der Bauleistungen ist derzeit für den Zeitraum März bis Mai 2027 vorgesehen.
2. Umfang und Aufteilung der Sportflächen
Die Sportanlage besteht aus zwei unmittelbar miteinander verbundenen bzw. räumlich zugeordneten Spielfeldern:
· Basketballspielfeld: 18,00 m × 32,00 m = 576 m², mit zwei höhenverstellbaren Basketballständern,
· 3x3-Spielfeld: 252 m², mit einem höhenverstellbaren Basketballständer.
Die Gesamtfläche der herzustellenden Kunststoffsportflächen beträgt somit ca. 828 m².
Die Ausführung der Spielfeldmarkierungen erfolgt entsprechend dem vom Auftraggeber vorgegebenen bzw. nach Auftragserteilung zur Verfügung gestellten Linierungsplan.
3. Wesentliche Bauleistungen
Das Bauvorhaben umfasst im Wesentlichen folgende Leistungen:
· Baustelleneinrichtung und erforderliche Schutz- und Sicherungsmaßnahmen,
· Erdarbeiten einschließlich Aushub und Herstellung des erforderlichen Planums,
· Herstellung der ungebundenen Tragschichten,
· Herstellung der gebundenen elastischen Tragschicht,
· Herstellung der zweilagigen Kunststoffsportfläche,
· Herstellung der erforderlichen Entwässerung einschließlich Drainageleitungen und Kontrollschächten,
· Herstellung von Wege- und Anschlussflächen,
· Lieferung und Montage von insgesamt drei höhenverstellbaren Basketballständern,
· Herstellung der Spielfeldmarkierungen,
· erforderliche Nebenarbeiten und Wiederherstellungsarbeiten.
Als wesentliche Mengen sind derzeit insbesondere vorgesehen:
· Erdarbeiten: ca. 350 m³,
· Entwässerungsarbeiten einschließlich Drainageleitungen und Kontrollschächten: ca. 135 m,
· Kunststoffsportflächen: ca. 828 m²,
· Wegebau: ca. 70 m²,
· höhenverstellbare Basketballständer: 3 Stück.
Die vorgenannten Mengen dienen der Beschreibung des Bauvorhabens. Für die Angebotskalkulation und Abrechnung sind die Mengen und Angaben der jeweiligen Leistungspositionen maßgebend.
4. Aufbau der Sportfläche
Die Sportfläche ist als wasserdurchlässiger, elastischer Gesamtaufbau mit zweilagigem Kunststoffbelag herzustellen.
Der vorgesehene Aufbau erfolgt von unten nach oben wie folgt:
1. untere ungebundene Tragschicht aus Mineralgemisch/Naturbruch, Körnung 0/32, Einbaustärke 150 mm,
2. obere ungebundene Tragschicht aus Naturbruch, Körnung 0/22, Einbaustärke 50 mm,
3. gebundene elastische Tragschicht aus elastischen und mineralischen Korngemischen, Dicke 60 mm,
4. zweilagiger, schüttbeschichteter Kunststoffbelag, Gesamtdicke 20 mm.
Sämtliche Schichten sind fachgerecht, gleichmäßig, ebenflächig, tragfähig und entsprechend dem vorgesehenen Aufbau wasserdurchlässig herzustellen.
Die erforderlichen Gefälle, Höhen und Anschlusshöhen sind entsprechend den Ausführungsunterlagen und den technischen Erfordernissen der Entwässerung herzustellen.
5. Untere ungebundene Tragschicht
Die untere ungebundene Tragschicht ist aus Mineralgemisch aus Naturbruch, Körnung 0/32, mit einer Einbaustärke von 150 mm herzustellen.
Das Material ist entsprechend den technischen Anforderungen lagenweise einzubauen und fachgerecht zu verdichten.
Die Oberfläche der Tragschicht ist profilgerecht und ebenflächig herzustellen und für die Aufnahme der darüberliegenden Schicht vorzubereiten.
6. Obere ungebundene Tragschicht
Auf der unteren Tragschicht ist eine weitere ungebundene Tragschicht aus Naturbruch, Körnung 0/22, mit einer Einbaustärke von 50 mm herzustellen.
Die Oberfläche ist profilgerecht, ebenflächig und tragfähig für die Aufnahme der nachfolgenden gebundenen elastischen Tragschicht herzustellen.
7. Gebundene elastische Tragschicht
Für die Basketball-/3x3-Spielfläche wird abweichend vom üblichen Aufbau einer Kunststoffsportfläche nach DIN 18035-6:2026-06 ein projektspezifisch erhöhter elastischer Aufbau vorgesehen.
Hierzu wird eine 60 mm starke gebundene elastische Tragschicht zwischen der oberen ungebundenen Tragschicht und dem zweilagigen Kunststoffbelag angeordnet.
Die technische Ausführung dieser elastischen Tragschicht orientiert sich an den Anforderungen gemäß DIN 18035-7, Abschnitt 4.7.
Die Bezugnahme auf DIN 18035-7 beschränkt sich ausdrücklich auf die technische Ausgestaltung der gebundenen elastischen Tragschicht. Die vorliegende Basketball-/3x3-Sportfläche ist kein Kunststoffrasensystem und wird nicht als Kunststoffrasensystem ausgeschrieben oder hergestellt.
Die nach DIN 18035-7, Abschnitt 4.7, beschriebene elastische Tragschicht wird üblicherweise im Aufbau von Kunststoffrasensystemen eingesetzt. Im vorliegenden Bauvorhaben wird dieses technische Prinzip bewusst und projektspezifisch für die Basketball-/3x3-Sportfläche eingesetzt.
Grund hierfür ist der Wunsch des nutzenden Basketballvereins nach einer weicheren und stärker kraftabbauenden Spielfläche gegenüber einem üblichen Aufbau einer Kunststoffsportfläche nach DIN 18035-6:2026-06.
Die elastische Tragschicht ist daher mit folgenden verbindlichen projektspezifischen Anforderungen herzustellen:
· Schichtdicke: 60 mm,
· Kraftabbau: 55-70 %,
· wasserdurchlässig,
· Herstellung aus elastischen und mineralischen Korngemischen,
· Bindemittelmenge: mindestens 1,5 kg/m²,
· gleichmäßige und vollflächige Herstellung,
· ebene und tragfähige Oberfläche zur Aufnahme des Kunststoffbelags.
Die vorgenannten Anforderungen sind unabhängig von der allgemeinen Bezugnahme auf DIN 18035-7, Abschnitt 4.7, verbindlich einzuhalten.
Die elastische Tragschicht ist so herzustellen, dass sie dauerhaft eine gleichmäßige, tragfähige und ebene Unterlage für den nachfolgenden Kunststoffbelag bildet.
Durch die zusätzliche elastische Tragschicht soll das Kraftabbauverhalten der Gesamtfläche gegenüber einem üblichen Aufbau einer Kunststoffsportfläche erhöht und damit ein weicheres, gelenkschonenderes Spielverhalten erreicht werden.
8. Kunststoffsportbelag
Auf der vorbereiteten gebundenen elastischen Tragschicht ist ein zweilagiger, schüttbeschichteter Kunststoffbelag, Bautyp B gemäß DIN 18035-6:2026-06 und DIN EN 14877, wasserdurchlässig und mit einer Gesamtdicke von 20 mm, herzustellen.
Die Anforderungen der DIN 18035-6:2026-06 und DIN EN 14877 beziehen sich auf den Kunststoffbelag bzw. die Kunststoffsportfläche.
Die zuvor beschriebene elastische Tragschicht ist technisch und funktional hiervon getrennt zu betrachten.
Der Kunststoffbelag ist im Ortseinbau auf der vorbereiteten, tragfähigen, ebenflächigen und wasserdurchlässigen elastischen Tragschicht herzustellen.
Die Ausführung erfolgt maschinell mittels Kunststoffdeckenfertiger. In Bereichen, die maschinell nicht oder nur eingeschränkt erreichbar sind, ist der Belag fachgerecht von Hand herzustellen.
8.1 Basisschicht
Die Basisschicht ist aus folgenden Materialien herzustellen:
· PU-gebundenes SBR-Granulat,
· Körnung 2,0-4,0 mm,
· Schichtdicke 10 mm.
8.2 Deckschicht
Die Deckschicht ist aus folgenden Materialien herzustellen:
· PU-gebundenes EPDM-Granulat,
· Körnung 1,0-3,5 mm,
· Schichtdicke 10 mm,
· Bindemittel: aromatisches PU-Bindemittel.
Die Gesamtdicke des zweilagigen Kunststoffbelags beträgt 20 mm.
9. Farbgestaltung und Spielfeldmarkierungen
Die Kunststoffsportfläche ist entsprechend der vorgesehenen Gestaltung farblich auszuführen.
Vorgesehen sind:
· Mittelkreis (Center Circle) und Begrenzte Zone (Three-Second Area / Restricted Area): RAL 2008 - Hellrotorange,
· übrige Spielflächen: RAL 5002 - Ultramarinblau.
Die endgültige Lage und Ausführung sämtlicher Spielfeldmarkierungen ist dem Linierungsplan zu entnehmen.
Der Linierungsplan wird dem Auftragnehmer nach Auftragserteilung zur Verfügung gestellt und ist für die Ausführung verbindlich.
Die Herstellung der Markierungen einschließlich sämtlicher erforderlicher Vermessungs-, Abklebungs- und Vorbereitungsarbeiten ist fachgerecht und entsprechend den Vorgaben des Linierungsplans auszuführen.
10. Entwässerung
Die Sportfläche ist entsprechend dem geplanten Aufbau und den örtlichen Gegebenheiten wasserdurchlässig herzustellen.
Die Entwässerung umfasst insbesondere die Herstellung der erforderlichen Drainageleitungen und Kontrollschächte.
Insgesamt sind derzeit ca. 135 m Drainage- und Entwässerungsleitungen einschließlich Kontrollschächten vorgesehen.
Die genaue Lage, Dimensionierung und Ausführung der Entwässerung ist den Ausführungsunterlagen und den jeweiligen Leistungspositionen zu entnehmen.
Sämtliche Leitungen und Schächte sind fachgerecht einzubauen, höhen- und lagegerecht auszurichten und für eine dauerhafte Funktionsfähigkeit der Entwässerung auszubilden.
11. Wege- und Anschlussflächen
Im Zusammenhang mit der Sportfläche sind Wege- und Anschlussflächen mit einer Gesamtfläche von ca. 70 m² herzustellen.
Die Ausführung hat entsprechend den Planunterlagen und den jeweiligen Leistungspositionen zu erfolgen.
Anschlüsse an vorhandene Wege, Flächen und sonstige bauliche Anlagen sind höhen- und profilgerecht herzustellen.
12. Basketballständer
Im Zuge der Baumaßnahme sind insgesamt drei höhenverstellbare Basketballständer zu liefern und fachgerecht zu montieren.
Für das Basketballspielfeld sind zwei Basketballständer und für das 3x3-Spielfeld ein Basketballständer vorgesehen.
Die Basketballständer einschließlich erforderlicher Fundamente, Verankerungen, Befestigungsmittel und sonstiger Nebenleistungen sind vollständig betriebsfertig herzustellen.
Die Montage hat entsprechend den Herstellerangaben sowie den einschlägigen technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen zu erfolgen.
13. Baustellenzufahrt
Die Zufahrt zum Baufeld erfolgt über den Bienroder Weg 51.
Die Zufahrt führt zunächst über einen unbefestigten, geschotterten Parkplatz der Sportanlage. Die anschließende Zufahrt entlang der Kalthalle ist mit Rechteckbetonpflaster befestigt.
Die örtlichen Gegebenheiten sind dem den Ausschreibungsunterlagen beigefügten Lageplan bzw. Luftbild zu entnehmen.
Die vorhandenen Zufahrten sind grundsätzlich für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 40 t befahrbar.
Der Auftragnehmer hat die örtlichen Gegebenheiten vor Beginn der Arbeiten eigenverantwortlich zu prüfen und seine Baustelleneinrichtung, Anlieferungen und Arbeitsabläufe entsprechend auszurichten.
Schäden an vorhandenen Verkehrsflächen, Wegen, Pflasterflächen oder sonstigen Einrichtungen, die durch den Baustellenbetrieb verursacht werden, sind durch den Auftragnehmer auf eigene Kosten fachgerecht zu beseitigen.
14. Baustelleneinrichtung und Zwischenlagerung
Die Baustelleneinrichtung ist vom Auftragnehmer eigenverantwortlich zu planen und einzurichten.
Eine temporäre Zwischenlagerung von Baustoffen, Ausbaustoffen und Schüttgütern ist in begrenztem Umfang auf angrenzenden Flächen möglich.
Weitere Lagerflächen können nach vorheriger Abstimmung mit der Bauleitung in einer Entfernung von ca. 25 m auf dem Parkplatz der Sportanlage zur Verfügung gestellt werden.
Ein Anspruch auf die Nutzung bestimmter Lagerflächen besteht nicht.
Die Sicherung und ordnungsgemäße Verwahrung sämtlicher vom Auftragnehmer genutzter Lager- und Baustelleneinrichtungsflächen obliegt dem Auftragnehmer.
Sämtliche genutzten Flächen sind vor Beginn der Nutzung gemeinsam mit der Bauleitung zu dokumentieren.
Nach Abschluss der Bauarbeiten sind die Flächen vollständig zu räumen und in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen.
Aufgrund der Nutzung der Sportanlage durch Dritte ist der Baustellenbetrieb so zu organisieren, dass Gefährdungen und vermeidbare Beeinträchtigungen des Sportbetriebs ausgeschlossen bzw. auf das unbedingt erforderliche Maß reduziert werden.
15. Baugrund und Bodengutachten
Den Ausschreibungsunterlagen ist ein Bodengutachten beigefügt.
Die darin enthaltenen Angaben zu den Boden- und Baugrundverhältnissen sind bei der Kalkulation und Ausführung zu berücksichtigen.
Der Auftragnehmer hat die ihm zur Verfügung gestellten Unterlagen und die örtlichen Verhältnisse vor Angebotsabgabe auf Plausibilität und erkennbare Besonderheiten zu prüfen.
16. Erdarbeiten
Im Rahmen der Baumaßnahme sind umfangreiche Erdarbeiten einschließlich Aushub, Abtrag, Profilierung und Herstellung des erforderlichen Planums auszuführen.
Der derzeit angenommene Umfang beträgt ca. 350 m³.
Das Planum ist entsprechend den Höhen- und Gefälleangaben der Ausführungsplanung herzustellen.
Die für den weiteren Aufbau erforderlichen Ebenheits-, Höhen- und Verdichtungsanforderungen sind einzuhalten.
17. Ausbau-, Aushub- und Abbruchmaterial
Sofern in den jeweiligen Leistungspositionen nichts Abweichendes geregelt ist, gehen aus dem Bauvorhaben anfallende Ausbaustoffe und Materialien, die abzutransportieren sind, nach den vertraglichen Regelungen in das Eigentum des Auftragnehmers über.
Der Auftragnehmer hat diese Materialien ordnungsgemäß abzutransportieren sowie entsprechend den gesetzlichen und technischen Anforderungen zu verwerten bzw. zu entsorgen.
Die ordnungsgemäße Verwertung bzw. Entsorgung ist durch geeignete Nachweise zu dokumentieren und dem Auftraggeber auf Verlangen vorzulegen.
18. Allgemeine Ausführungsbedingungen
Für die Ausführung gelten die einschlägigen Regelungen der VOB in der zum Zeitpunkt der Ausschreibung geltenden Fassung, die einschlägigen DIN-Normen und sonstigen technischen Regelwerke sowie die Vorgaben der Ausschreibungs- und Vertragsunterlagen.
Soweit in den einzelnen Leistungspositionen nichts Abweichendes angegeben ist, beinhalten sämtliche Einheitspreise die vollständige Lieferung frei Baustelle, den Transport zur jeweiligen Verwendungsstelle sowie sämtliche für eine vollständige und fachgerechte Ausführung erforderlichen Nebenleistungen.
Der Auftragnehmer hat sämtliche Leistungen so auszuführen, dass eine technisch einwandfreie, dauerhaft funktionsfähige und den vorgesehenen Nutzungsanforderungen entsprechende Sportanlage entsteht.
19. Verantwortlicher Bauleiter
Vor Beginn der Arbeiten hat der Auftragnehmer dem Auftraggeber den für die Baustelle verantwortlichen Bauleiter schriftlich zu benennen.
Der Bauleiter muss während der Bauausführung für die erforderliche Koordination und Abstimmung mit dem Auftraggeber bzw. dessen Bauleitung erreichbar sein.
20. Bauzeitenplan und Koordination
Nach Auftragserteilung ist durch den Auftragnehmer ein detaillierter Bauzeitenplan zu erstellen.
Der Bauzeitenplan ist mit der Bauleitung abzustimmen und auf den vertraglich vereinbarten Fertigstellungstermin auszurichten.
Nach Freigabe durch den Auftraggeber wird der Bauzeitenplan Bestandteil der vertraglichen Ausführungsunterlagen.
Änderungen des Bauzeitenplans, die Auswirkungen auf den Fertigstellungstermin oder auf andere am Bau Beteiligte haben, sind unverzüglich mit der Bauleitung abzustimmen.
Der Auftragnehmer hat sämtliche für die termingerechte Fertigstellung erforderlichen Lieferungen, Personal- und Geräteeinsätze sowie Nachunternehmerleistungen entsprechend zu koordinieren.
21. Vorhandene Leitungen und Anlagen
Vor Beginn der Arbeiten hat der Auftragnehmer die Lage sämtlicher im Arbeitsbereich vorhandener Versorgungs- und Entsorgungsleitungen sowie sonstiger unterirdischer Anlagen eigenverantwortlich zu erkunden und erforderlichenfalls mit den zuständigen Leitungsträgern abzustimmen.
Dies gilt insbesondere für Wasser-, Strom-, Telekommunikations- und sonstige Versorgungsleitungen.
Vorhandene Leitungen und Anlagen sind während der gesamten Bauausführung gegen Beschädigungen zu schützen.
Erforderliche Sicherungs- und Schutzmaßnahmen sind in die Einheitspreise einzukalkulieren, soweit hierfür keine gesonderte Leistungsposition vorgesehen ist.
22. Aufmaß und Dokumentation
Leistungen, deren Umfang nach Fertigstellung nicht oder nur noch mit unverhältnismäßigem Aufwand nachvollzogen werden kann, sind rechtzeitig vor dem Verdecken, Überbauen oder Verfüllen gemeinsam mit der Bauleitung aufzunehmen und zu dokumentieren.
Dies gilt insbesondere für Erdarbeiten, Leitungs- und Drainagearbeiten sowie sonstige später nicht mehr sichtbare Leistungen.
Der Auftragnehmer hat die erforderlichen Aufmaße rechtzeitig anzumelden und die für die Dokumentation erforderlichen Unterlagen bereitzustellen.
23. Sauberhaltung und Reinigung
Der Auftragnehmer hat während der gesamten Bauausführung dafür Sorge zu tragen, dass die Baustelle, die Baustellenzufahrten sowie angrenzende öffentliche und von Dritten genutzte Verkehrsflächen in einem ordnungsgemäßen und verkehrssicheren Zustand gehalten werden.
Durch den Baustellenbetrieb verursachte Verschmutzungen sind vom Auftragnehmer unverzüglich und auf eigene Kosten zu beseitigen.
Der Auftragnehmer hat spätestens innerhalb von 24 Stunden nach Aufforderung durch den Auftraggeber erforderliche Reinigungsarbeiten durchzuführen.
Bei Gefahr im Verzug oder bei erheblichen Beeinträchtigungen sind die erforderlichen Maßnahmen unverzüglich einzuleiten.
Kommt der Auftragnehmer seiner Verpflichtung trotz Aufforderung nicht fristgerecht nach, ist der Auftraggeber berechtigt, die erforderlichen Reinigungsarbeiten durch einen Dritten auf Kosten des Auftragnehmers durchführen zu lassen.
24. Baustraßen und Fahrflächen
Soweit für die Durchführung der Bauarbeiten innerhalb des Baufeldes temporäre Baustraßen, Befestigungen, Fahrflächen oder sonstige Maßnahmen zur Herstellung und Aufrechterhaltung der Baustellenzufahrt erforderlich sind, sind diese in die Einheitspreise einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet, soweit in den Leistungspositionen nichts Abweichendes geregelt ist.
Der Auftragnehmer hat die örtlichen Verhältnisse und die vorhandenen Zufahrtsmöglichkeiten vor Angebotsabgabe zu prüfen.
Durch den Baustellenverkehr verursachte Beschädigungen an vorhandenen Flächen sind durch den Auftragnehmer auf eigene Kosten fachgerecht zu beseitigen.
25. Eigentums- und Flächenverhältnisse
Das Baufeld und die für die Sportanlage vorgesehenen Flächen befinden sich im Eigentum der Stadt Braunschweig.
Eine Nutzung angrenzender Flächen über die ausdrücklich zur Verfügung gestellten Bereiche hinaus ist nur nach vorheriger Abstimmung mit dem Auftraggeber bzw. der Bauleitung zulässig.
Der Auftragnehmer hat die ihm zur Verfügung gestellten Flächen schonend zu behandeln und nach Abschluss der Arbeiten vollständig zu räumen.
26. Ausführung und Qualität
Alle Leistungen sind nach den anerkannten Regeln der Technik, den einschlägigen Normen und technischen Regelwerken sowie den Vorgaben der Ausschreibungs- und Ausführungsunterlagen auszuführen.
Besonderes Augenmerk ist auf die Herstellung der Ebenheit, der erforderlichen Gefälle, der Wasserdurchlässigkeit und des schichtenweisen Aufbaus der Sportfläche zu legen.
Die einzelnen Schichten sind so herzustellen, dass ein dauerhaft funktionierender Gesamtaufbau mit gleichmäßigen und reproduzierbaren Spieleigenschaften entsteht.
Insbesondere ist sicherzustellen, dass die gebundene elastische Tragschicht und der darauf hergestellte zweilagige Kunststoffbelag vollflächig, gleichmäßig und dauerhaft miteinander funktionieren.
Abweichungen vom vorgesehenen Aufbau oder von den festgelegten Material- und Schichtdicken bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers.
27. Zusammenfassung des vorgesehenen Sportflächenaufbaus
Der vorgesehene Aufbau der Basketball-/3x3-Sportfläche ist zusammenfassend wie folgt:
von oben nach unten:
· zweilagiger schüttbeschichteter Kunststoffbelag, Bautyp B,
o Gesamtdicke 20 mm,
o Basisschicht SBR, 2,0-4,0 mm, 10 mm,
o Deckschicht EPDM, 1,0-3,5 mm, 10 mm,
· gebundene elastische Tragschicht,
o Dicke 60 mm,
o Kraftabbau 55-70 %,
o wasserdurchlässig,
o elastische und mineralische Korngemische,
o Bindemittel mindestens 1,5 kg/m²,
· obere ungebundene Tragschicht,
o Naturbruch 0/22,
o Dicke 50 mm,
· untere ungebundene Tragschicht,
o Mineralgemisch/Naturbruch 0/32,
o Dicke 150 mm.
Der beschriebene Aufbau stellt einen projektspezifischen Sonderaufbau für die Basketball-/3x3-Sportfläche dar. Die zusätzliche gebundene elastische Tragschicht wird bewusst vorgesehen, um gegenüber einem üblichen Aufbau einer Kunststoffsportfläche nach DIN 18035-6:2026-06 ein höheres Maß an Elastizität und Kraftabbau zu erzielen.
Die Basketball-/3x3-Sportfläche ist dabei eindeutig als Kunststoffsportfläche und nicht als Kunststoffrasensystem zu verstehen. Die Bezugnahme auf DIN 18035-7, Abschnitt 4.7, betrifft ausschließlich die technische Ausgestaltung der hierfür eingesetzten gebundenen elastischen Tragschicht.
28. Maßgebliche Unterlagen
Für die Ausführung sind insbesondere folgende Unterlagen maßgebend:
· Leistungsverzeichnis einschließlich sämtlicher Vorbemerkungen und Leistungsbeschreibungen,
· Ausführungs- und Lagepläne,
· Linierungsplan,
· Bodengutachten,
· gegebenenfalls weitere Planungs- und Detailunterlagen,
· einschlägige DIN-Normen und technische Regelwerke,
· VOB in der zum Zeitpunkt der Ausschreibung geltenden Fassung.
Die Unterlagen sind vom Auftragnehmer vor Ausführung vollständig zu prüfen. Erkennbare Widersprüche, Unklarheiten oder fehlende Angaben sind dem Auftraggeber bzw. der Bauleitung vor Ausführung der betreffenden Leistung unverzüglich mitzuteilen.


Multifunk. Basketball & 3x3 Anlage 45212200-8 Bauarbeiten für Sportanlagen 2026-10-07 AllTxt BoQLevel Titel 1 Yes Item Position 2 Yes 4 Lohn Material Gerät Sonstiges Minuten CX0 cost unit Kostenträger CX2 miscellaneous Sonstiges No No Die Gleichwertigkeit angebotener Produkte zu den Vorgaben des Leistungsverzeichnisses ist durch vollständige und eindeutige Hersteller- und Produktangaben (z. B. Datenblätter, technische Zeichnungen oder vergleichbare Nachweise) nachzuweisen.

Werden vom Bieter keine Hersteller- und Produktangaben eingetragen, gelten die im Leistungsverzeichnis vom Auftraggeber benannten Leitfabrikate bzw. Referenzprodukte gemäß Formblatt 213 als verbindlich angeboten. Der Bieter erklärt sich damit einverstanden, diese Produkte im Auftragsfall vertragsgemäß zu liefern und einzubauen.
Hinweis Hersteller- und Produktangaben
Baustelleneinrichtung und Vorarbeiten Einrichtung der Baustelle
An- und Abtransport, Aufstellung, Umsetzung, Vorhaltung
und Abbau der erforderlichen Maschinen, Geräte,
Ausrüstungen und Werkzeuge, die zur fachgerechten
Ausführung der Bauleistungen erforderlich sind.

Folgende Kosten einzukalkulieren:

bedarfsweise Reinigung der Baustelle und Zufahrten.
Kehrgut aufnehmen und entsorgen.

Einholung der Schachterlaubnisscheine. Der AN hat sich
über die Lage von Kabeln, Ver- und

Entsorgungsleitungen durch die jeweiligen Rechtsträger
vor Ort einweisen zu lassen.

Aufstellen des Bauzeitenplans, Vorlage des
Bauzeitenplans beim AG/Bauüberwachung vor
Baubeginn, Abstimmung des Bauzeitenplans mit dem
AG, Fortschreibung des Bauzeitenplans bei Bedarf über
die gesamte Bauzeit

Beseitigung von Schäden der in Anspruch genommenen
Wege und Grundstücke

Herstellung und Abbau von Strom- und
Wasseranschlüssen einschließlich Übernahme der
daraus resultierenden Kosten

Beschaffung von Lagerplätzen, Platzmieten für
Materiallagerungen. Entschädigungen für Flur- und
Wegeschäden außerhalb des vom AG zur Verfügung
gestellten Baugeländes bzw. Arbeitsstreifens

Beräumung und Reinigung der Baustelle nach
Fertigstellung.

Baustelleneinrichtung
Yes Yes 1.000 psch Die Position beinhaltet alle Nebenleistungen gem. Pkt. 4.1 der VOB/C- DIN 18299 sofern einzelne Punkte nicht in gesonderten Positionen beschrieben sind.
Dazu gehören Geräte, Werkzeuge und sonstige Betriebsmittel, die zur vertragsgemäßen Durchführung der Bauleistungen erforderlich sind, auf die Baustelle bringen, bereitstellen und - soweit der Geräteeinsatz nicht gesondert berechnet wird - betriebsfertig aufstellen und während der Dauer der Baustelle vorhalten
einschl. der dafür notwendigen Arbeiten. Die erforderlichen festen Anlagen herstellen, wie Baubüros, Unterkünfte, Werkstätten, Lagerschuppen, sanitäre Anlagen.
und dgl., soweit erforderlich, antransportieren, auf-
bauen, einrichten und sichern. Ggf. ist ein Bauzaun zu errichten.
Strom-, Wasser-, Fernsprechanschluss sowie Entsorgungseinrichtungen und dgl. für die Baustelle, soweit erforderlich, herstellen.
Bei Bedarf Zufahrtswege zur Baustelle und zu Lagerplätzen, sowie sonstige Platzbefestigungen und Wege im Baustellenbereich nach Ermessen des AN anlegen.
Die Anlage von Wegen außerhalb des Baustellenbereiches ist nur nach Absprache mit der Bauleitung durchzuführen.
Flächen beschaffen, sofern die vom AG zur Verfügung gestellten nicht ausreichen.
Antragstellung für die Nutzung öffentlicher Flächen
(z.B. Überfahrgenehmigung).
Einschl. Absicherung gem. erforderlicher Regelbeschilderung.
Erforderlicher Flächenschutz wird gesondert ausgeschrieben.
Die Pauschale gilt für die Zeit der Durchführung der im LV beschriebenen Leistungen und aller im Folgenden zusätzlich beauftragten Leistungen (Nachträge).
Abrechnung nach Errichtung der Baustelleneinrichtung
Einrichten und Vorhalten der Baustelleneinrichtung
Yes Yes 1.000 psch Baustelle von allen Geräten, Anlagen, Einrichtungen
und dgl. räumen.
Benutzte Flächen und Wege entsprechend dem ursprünglichen Zustand unter Wahrung der landschaftspflegerischen Belange ordnungsgemäß herrichten. Verunreinigungen beseitigen.
Die Vergütung der Pauschale erfolgt nach örtlicher Abnahme der geräumten Baustelleneinrichtung.
Baustelleneinrichtung räumen
Yes 50.000 m No No Bauzaun auf unbefestigtem Untergrund aufstellen und
beseitigen.
Ausführung als Gitterelemente ohne Sichtschutz auf
Betonfüßen montiert,
Oberkante Bauzaun ohne überstehende Stabenden,
Elemente dauerhaft durch Schellen verbunden.
Zaunoberkante: '2,00 m'
Bauzaun
Yes 9000.000 md No No Bauzaun vorhalten,
Abrechnung nach Zaunlänge x Vorhaltedauer in Tagen,
Vorhaltedauer: 'ca. 3 Monate'
Bauzaun vorhalten
Yes 75.000 m No No Ballfangzaun mit Fundament aus Beton aufnehmen.

Material: 'Pfosten aus Rundrohr, Abstand ca.
2,50 m, Füllung aus Maschendraht mit Kunststoffumhüllung
Höhe: 'ca. 3,0 m'
Fundament: 'aus Beton, ca. 80 x 80 x 100 cm'

Die anfallenden Stoffe laden, fördern und einer
Verwertung gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz zuführen.

Ballfangzaun aufnehmen, entsorgen 'h= 3,0 m'
Yes 2.000 Stk Vorhandenen Sickerschacht, aus Betonfertigteilen ausbauen, entsorgen.
lichte Schachttiefe: bis zu 2,50 m.
lichte Weite: 1,00 m,

Schachtabdeckung und Schmutzfänger seitlich lagern und wieder einbauen.

Bereiche wieder verfüllen mit Mineralgemisch, Körnung 0/32, schichtenweise verdichten,
Verdichtungsgrad 'DPr mind. 97 % ',
Verformungsmodul Ev2 mind. 45 MN/m²
Menge: ca. 2,5 m³.

Die anfallenden Stoffe laden, fördern und einer
Verwertung gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz zuführen.
vorhandenen Sickerschacht, ausbauen, entsorgen
Bodenarbeiten, Herstellung Erdwall Yes 275.000 m3 Oberboden profilgerecht abtragen,
Abtragsdicke: bis 25 cm, laden, fördern und der ordnungsgemäßen Wiederverwertung bzw. Entsorgung gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz zuführen.

Fläche 1100 m²
Material: chemische Analyse siehe Anlage.
Einschl. der erf. Deponiegebühren.

Umrechnungsfaktor to/m3: 1,8
Mengenermittlung nach Aufmaß an der Entnahmestelle.
Oberboden abtragen, laden und entsorgen
Yes 55.000 m3 No No Vorhandene untere Baustoffe bestehend aus:
Bauschutt und Schottermaterial profilgerecht abtragen, laden und der ordnungsgemäßen Wiederverwertung bzw. Entsorgung gemäß
Kreislaufwirtschaftsgesetz zuführen.


Material:
Hauptbodenart Sand,
Einstufung nach Laga: Z 1.1
chemische Analyse siehe Anlage.

Einschl. Deponiegebühren für die Entsorgung.

Fläche: 1100 m²
Ausbaustärke: 5 cm.
Umrechnungsfaktor to/m3: 1,9
Mengenermittlung nach Aufmaß an der Entnahmestelle.
Vorh. untere Tragschicht abtragen, entsorgen
Yes 16.200 m3 Graben für Dränageleitung ausheben,
laden, fördern und der ordnungsgemäßen Wiederverwertung bzw. Entsorgung gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz zuführen.

Tiefe bis 0,40 m, ab Oberkante vorhandene
Länge: 555 m
Schottertragschicht (s. Pos. 2.02 ) bis 0,40 m..
Sohlbreite 0,30 m gemäß DIN 18035-3,

Boden Homogenbereich 1 / Baugrund ( s. Anlage Bodenanalyse):
in der Fläche des vorhandenen Spielfeldes befindet sich in einer Schichtdicke von 20 cm die vorhandene Tragschicht unterlagert wird diese durch den anstehenden Baugrund.
Aushub laden und der ordnungsgemäßen Wiederverwertung bzw. Entsorgung zuführen, wie vor.

Umrechnungsfaktor to/m3: 1,9

Einschl. Deponiegebühren für die Entsorgung.
Material: chemische Analyse siehe Anlage.
Mengenermittlung nach Aufmaß an der Entnahmestelle.
Grabenaushub bis 0,40 m
Entwässerungseinrichtungen Yes 2.000 St Versickerungsschacht Typ B nach DWA-A 138 (Stand April
2005) und DIN 4261-1 herstellen,
lichte Weite: 1,00 m,
aus Betonfertigteilen mit Schachtringen, Schachthals,
Auflagering,
Anschlüsse für gelenkige Einbindung der Rohre,
mit Muffe und Fugendichtung,
Steigeinrichtung, Ausführung Steigeisen entspr. DIN
1211, Steigmaß 250 mm,
Anschluss Rohr DN 160,

lichte Schachttiefe: 2,50 m.

Versickerungsschacht außerhalb der Pflasterfläche einbauen nach Angabe des AG.
Versickerungsschacht
Yes 110.000 m Drainageleitung
aus PVC hart DIN 1187 als Vollsickerrohr,
mit allen erforderlichen Verbindungs- und
Formstücken,
Schlitzbreite: 1,2 mm,
gewellt, DN 80,
in vorhandene Gräben, auf und in filterstabiler
Sickerpackung der nachfolgenden Position 3.06 fachgerecht verlegen.

3 Leitungen a 55 m

Drainageleitung DN 80 als Vollsickerrohr
Yes 25.000 m No No Sammelleitung hart DIN 1187 und DIN 4262-1 als
Teilsickerrohr,
mit allen erforderlichen Verbindungs- und Formstücken in vorhandenen Graben auf ein 5 cm dickem Sandbett fachgerecht verlegen. Über und seitlich die Sammelleitung mit einer filterstabiler
Sickerpackung der nachfolgenden Position 3.06 fachgerecht einbetten.

Material: PVC
DN: 160
Schlitzbreite: 1,2 mm
Sammelleitung PVC Teilsickerrohr DN 160
Yes 4.000 St Vorbeschriebene Drainageleitung DN 80 an Sammelleitung DN 160 anschließen, mit allen erforderlichen Verbindungs- und
Formstücken,
einschl. Dichtungsarbeiten.
Anschluss Drainageleitung DN 80
Yes 2.000 St No No Vorbeschriebene Sammelleitung DN 160 an Versickerungsschacht anschließen, mit allen erforderlichen Verbindungs- und Formstücken,
einschl. Dichtungsarbeiten.
Anschluss Sammelleitung DN 160
Yes 12.150 m3 Filterstabile Sickerpackung
aus Kiessand 0,06/32 mm, entspr. DIN 18035/3,
einbauen und verdichten,
Kornanteile: Durchmesser < 0,2 mm <= 15 M.-%, Wasserschluckwert: k* >= 0,01 cm/s,
für Leitung DN 80 und DN 160,
Höhe über Grabensohle bis Rohrscheitel, Höhe über Rohrscheitel bis Unterkante Filterschicht / Oberkante Trtagschicht oder Erdplanum,
Grabenbreite und Grabentiefe ab OK-Erdplanum:
0,30 m x 0,30 m.
Länge: 135 m
Filterstabile Sickerpackung
Kunststoffspielfeld Wie bereits in der Vorbemerkung beschrieben und im als Anlage beigefügten Entwurfsplan dargestellt, umfasst die geplante multifunktionale Sportanlage zwei Spielfelder.

Das Spielfeld für die Sportart 3x3 hat eine Abmessung von 18,00 m × 14,00 m und damit eine Fläche von 252 m². Das überwiegend für die Sportart Basketball vorgesehene Spielfeld hat eine Abmessung von 18,00 m × 32,00 m und damit eine Fläche von 576 m².

In den nachfolgenden Positionen werden die Mengenangaben jeweils als Gesamtflächen beider Spielfelder ausgewiesen. Sämtliche mit der Ausführung von zwei räumlich getrennten Spielfeldern verbundenen Mehraufwendungen, insbesondere für Einrichtung, Vorhaltung, Arbeitsabläufe, Materialeinbringung und sonstige Erschwernisse, sind durch den Auftragnehmer bei der Kalkulation der jeweiligen Einheitspreise vollständig zu berücksichtigen.

Eine gesonderte oder nachträgliche Vergütung dieser Mehraufwendungen erfolgt nicht.
Hinweis Spielfelder
Yes 828.000 m2 Planum herstellen für Kunststoffflächen gemäß DIN 18035/6

Zulässige Abweichung von der Sollhöhe +- 2 cm.

Auf- und Abtrag bis +- ca. 5 cm
Ebenheitsabweichung < 20 mm
Messpunktabstand: 4 m
Verdichtungsgrad DPr mind. 97 %
Verformungsmodul Ev2 mind. 45 MN/m²,
Verhältnis Ev2:Ev1 <= 2,5.
Planum für Kunststofffläche
Yes 164.000 m CX2 531 Pflasterstreifen als Randeinfassung,
im Bereich der Gehwege und Zufahrten
aus Pflastersteinen aus Beton, DIN EN 1338,
Abmessung: 200/200/100 mm, mit Minifase
Breite: 1-zeilig, ca. 20 cm
fachgerecht verlegt mit Bettung und Rückenstütze aus
Beton C16/20,
Dicke der Bettung: 20 cm
Dicke der Rückenstütze: 10 cm

Pflasterfugen einschlämmen mit Zement, einschl. der erforderlichen Rand- und Abschlusssteine sowie der
Dehnungsfuge.
Pflasterstreifen 1 zeilig, '200/200/100'
Yes 828.000 m2 No No Untere Tragschicht ohne Bindemittel gemäß
DIN 18035-7 herstellen,
Baustoff: Schottertragschicht
Körnung: 0/32 mm
Kornabstufung: weitgestuft
Frostwiderstand: F4
Kornanteil d < 0,063 mm,
im eingebauten Zustand: < 7 Gew.-%
Schichtdicke: '150 mm '
Verformungsmodul EV2: > 60 N/mm2
Verhältniswert EV2/EV1: < 2,5
Wasserinfiltrationsrate: > 720 mm/h
Nennhöhenabweichung: < +- 15 mm
Ebenheitsabweichung: < 15 mm
Messpunktabstand: 4 m

Auf Verlangen der Bauleitung ist eine Probefläche
anzulegen (ca. 5 x 5 m), um die Anforderungen an die
Tragschicht (Körnung, Wasserinfiltrationsrate und
Verformungsmodul) nachzuweisen.
Untere Tragschicht ohne Bindemittel '150'
Yes 828.000 m2 No No Obere Tragschicht ohne Bindemittel gemäß
DIN 18035-7 herstellen,
Baustoff: Schottertragschicht
Körnung: 0/22 mm
Kornabstufung: weitgestuft
Frostwiderstand: F4
Kornanteil d < 0,063 mm,
im eingebauten Zustand: < 7 Gew.-%
Schichtdicke: '50 mm '
Verformungsmodul EV2: > 60 N/mm2
Verhältniswert EV2/EV1: < 2,5
Wasserinfiltrationsrate: > 720 mm/h
Nennhöhenabweichung: < +- 10 mm
Ebenheitsabweichung: < 10 mm
Messpunktabstand: 4 m

Auf Verlangen der Bauleitung ist eine Probefläche
anzulegen (ca. 5 x 5 m), um die Anforderungen an die
Tragschicht (Körnung, Wasserinfiltrationsrate und
Verformungsmodul) nachzuweisen.
Obere Tragschicht ohne Bindemittel '50'
Yes 828.000 m2 No No gebundene elastische Tragschicht gemäß
DIN 18035-7 Abschnitt 4.7
wasserdurchlässig, aus elastischen und mineralischen
Korngemischen, durch elastische Bindemittel
stabilisiert, im Ortseinbau hergestellt und auf die
vorhandene ungeb. Tragschicht verlegt.
Ausbildung einer Verkrallnut an der Einfassung.

Kraftabbau: 55 - 70 %',
Dicke: 60 mm
Grenzabmaß (Dicke): < +/- 10 mm
Wasserinfiltrationsrate: > 360 mm/h
Nennhöhenabweichung: < +/- 15 mm
bei Randeinfassungen: < +/- 5 mm
Ebenheitsabweichung,
Messpunktabstand 4 m: < 10 mm

Bindemittelgehalt: mind. 1,5 kg/m2
gebundene elastische Tragschicht, 60 mm
Yes 828.000 m2 Zweilagigen schüttbeschichteten Kunststoffbelag, Bautyp B gemäß DIN 18035-6 und gemäß EN 14877, wasserdurchlässig liefern und im Ortseinbau in einer Gesamtdicke von 20 mm fachgerecht auf einer bauseits vorhandenen, tragfähigen, ebenflächigen sowie wasserdurchlässigen Asphalttragschicht mittels Kunststoffdeckenfertiger und in den unzugänglichen Bereichen von Hand herstellen.

Basisschicht: PU-gebundenes SBR-Granulat der Körnung 2,0-4,0 mm.
Dicke: 10 mm

Deckschicht: PU-gebundenes EPDM-Granulat der Körnung 1,0-3,5 mm.
Dicke: 10 mm
Bindemittel: Aromatisches PU-Bindemittel

Farbtöne der Deckschicht:
Der Bereich des Mittelkreises (Center circle) und die Begrenzte Zone (Three second area / Restricted area) in RAL 2008 (Hellrotorange);
der restliche Bereich in RAL 5002 (Ultramarineblau).

Abrechnung nur mit Aufmaß und Lieferschein mit Wiegekarten mit genauer Angabe der Baustelle.
Kunststoffbelag Bautyp B, blau und orange
Yes Yes 1.000 psch Linierung gemäß DBB und laut Lienierungsplan, mit vorbeschriebenen Farben und Symbolen durch dauerhafter Polyurethan-Farbe (PUR-Aufspritzung) herstellen, einschließlich der erforderlichen Vermessungsarbeiten.
Breite der Linien: 50 mm
Linierungsplan in der Anlage.
Markierung
Ausstattungen Yes 3.000 St No Yes Basketballständer mit Zubehör liefern und fachgerecht einabuen,
einschließlich der erforderlichen Erd- und Fundamentarbeiten.

Basketball-Ständer
gefertigt aus hochwertigem Stahl, in einem Stück verschweißt
- Material Mast: Stahl, feuerverzinkt
- Maße: (H x B x T) 395 x 180 x 299 cm
- Auslage: 225 cm
- Mastprofil: 15 x 15 cm
- Höhenverstellung der Korbhöhe: von 260 bis 305 cm, stufenlos
- Zertifizierung: TÜV geprüft mit Zertifikat gem. DIN 1270 Zubehör:
- Basketball-Zielbrett aus Acrylglas (PMMA) mit Kantenschutz
- Maße Zielbrett: (B x H) 180 x 105 cm
- Basketballkorb mit dunkingfähigen Ring (mit Abklappmechanismus
- Basketball-Netz aus Nylon (mind. 12 Punkt-Befestigung)
- passende Bodenhülse, mit losem Deckel,
Profil 15 x 15 cm
Einstecktiefe: 50 cm

Einbau in Kunststofffläche, einbauen in zu erstellendes Betonfundament, gemäß Herstellerangaben, inkl. aller Erd- und Nebenarbeiten jedoch mind. 120 x 100 x 100 cm (Tiefe/Länge/Breite)
aus Beton C25/30 XC2 herstellen, einschl. Schalung nach Wahl des AN,
Die Oberkante des Fundamentes endet ca.10 cm unter
neuer Geländeoberkante.
Boden für Fundfament profilgerecht ausheben,
laden und seitlich im Erdwall einplanieren.
Betonfundament



Leitprodukt:
Kübler Sport GmbH, Basketballanlage, Art.Nr.: B1744;

oder gleichwertig. Die Gleichwertigkeit muss nachgewiesen werden.

Hersteller:


.....................................................................................
vom Bieter einzutragen


Produkt:


.....................................................................................
vom Bieter einzutragen




Baskettball-Ständer aus Stahl, höhenverstellbar
Wegebau Yes 80.000 m2 No No Planum herstellen für Gehwege und Zufahrten gemäß ZTVE-StB auf Baugrund, Homogenbereich B (Bodenklasse 3 und 4) nach DIN 18300
Zulässige Abweichung von der Sollhöhe +- 2 cm.
Auf- und Abtrag' bis 10 cm',
und verdichten
Verdichtungsgrad 'DPr mind. 97 % ',
Verformungsmodul Ev2 mind. 45 MN/m²
Planum Wegebau
Yes 164.000 lfm No No Pflasterstreifen, als Randeinfassung des Kunstoffspielfeldes,
aus Pflastersteinen aus Beton, DIN EN 1338,
fachgerecht verlegt in Bettung aus Beton und Rückenstütze.

Größe: '200/200/100 mm'
Breite der Einfassung:'1- zeilig, ca. 20 cm'
Fase: 'Minifase'
Einbauort: 'Gehwege und Zufahrten'
Fundament: Beton C 12/15
Druckfestigkeit: '8 N/mm2 / 15 N/mm2'
Dicke der Bettung: '20 cm'
Dicke der Rückenstütze: '10 cm'

Pflasterfugen einschlämmen mit Zement, einschl. der
erforderlichen Rand- und Abschlusssteine sowie der
Dehnungsfuge.
Pflasterstreifen 1 zeilig Pflasterstein, '200/200/100'
Yes 70.000 lfm No No Einfassung des Pflasterwegs und der Pflasterfläche aus Tiefbord liefern und höhengerecht einbauen.

Material: Betonstein, DIN 483
Abmessung: 80/250/1000 mm,
Farbe: grau,
Kanten: Fase an einer oberen Längskante,
und auf Fundament aus Beton C12/15,
20 cm stark, gem. DIN 18318 versetzen,
einschließlich Rückenstütze aus Beton C12/15,
15 cm stark.

Abrechnung nach Aufmaß, Wiegekarte und Lieferschein mit genauer Angabe der Baustelle.
Bordstein 100/25/8
Yes 80.000 m2 No No Schottertragschicht ZTVT-StB für Fahrbahnen und Gehwegen, im Bereich des Kuststoffrasenkleinspielfeldes herstellen
Verdichtungsgrad DPr mind. in % 103,
Verformungsmodul Ev2 mind. 80 MN/m²,
aus Schotter-Splitt-Sand-Gemisch, Naturstein
Körnung 0/32,
Schichtdicke im verdichteten Zustand: 15 cm,
Umrechnungsfaktor (verdichtet): 2,08 t/m³.

Abrechnung nach Aufmaß, Wiegekarte und Lieferschein mit genauer Angabe der Baustelle.
Tragschicht 0/32
Yes 80.000 m2 No No Betonpflaster liefern und höhengerecht auf die zuvor eingebaute Bettungsschicht einbauen.

Material: aus Beton DIN EN 1338
Abmessung: 20 x 20 x 8 cm
Farbe: grau, hell, durchgefärb
Kanten: mit Fase
Verlegeart: Reihenverband

Bettung:
Sand-Splitt-Gemisch 0/4 mm (kein Recyclingmaterial)
Dicke 30 - 50 mm

Steine einschlämmen und maschinell verdichten.
Wasseranschluss vor Ort.

Abrechnung nach Aufmaß, Wiegekarte und Lieferschein mit genauer Angabe der Baustelle.

Betonpflaster (20/20/8)
Yes 5.000 lfm No No Betonrechteckpflaster (s. Pos. 07.06 ) scharfkantig zum sauberen Abschluss mittels Nassschneidegerät trennen, einschl. aller Nebenarbeiten. Schnittreste fachgerecht nach Baustoffen getrennt der ordnungsgemäßen Wiederverwertung bzw. Entsorgung nach geltendem Abfallrecht zuführen.
Die Entsorgungskosten sind in den EP mit einzukalkulieren.
Mit dieser Position ist die Arbeitszeit für
das Einpassen und Schneiden der Steine
sowie der erhöhte Materialbedarf für nicht
verwendbare Reststücke abgegolten.

Abrechnung nach Aufmaß.
Schnittarbeit Pflasterstein
Yes 4.000 St Betontiefborde (s. Pos. 07.04 ) scharfkantig zum sauberen Abschluss mittels Nassschneidegerät o. ä. trennen.
Schnittreste fachgerecht nach Baustoffen getrennt der ordnungsgemäßen Wiederverwertung bzw. Entsorgung nach geltendem Abfallrecht zuführen.
Die Entsorgungskosten sind in den EP mit einzukalkulieren.
Mit dieser Position ist die Arbeitszeit für
das Einpassen und Schneiden der Betontiefbordsteine
sowie der erhöhte Materialbedarf für nicht
verwendbare Reststücke abgegolten.
Schnittarbeit Tiefbordstein
Stundenlohnarbeiten Die Ausführung von Stundenlohnarbeiten darf nur nach ausdrücklicher Absprache mit dem AG oder der örtlichen Bauleitung erfolgen. Entsprechende Ausführungsbelege sind
innerhalb von 2 Tagen beim AG vorzulegen. Später
vorgelegte Ausführungsbelege werden nicht anerkannt.
Hinweis Stundenlohnarbeiten
Yes 5.000 Std Facharbeiter. Facharbeiter Yes 5.000 Std Arbeiter. Arbeiter
Fahrzeug- und Geräte Mittels eines Gerätes / einer Maschine gilt:
Der Verrechnungssatz für das jeweilige Baugerät umfasst
sämtliche Aufwendungen für den Einsatz, insbesondere
Gerätevorhalte- und Betriebsstoffkosten sowie sämtliche
Zuschläge einschließlich der Kosten für das Bedienungs-
personal. Der Verrechnungssatz gilt für das zum Zeit-
punkt des Abrufes einsatzbereit auf der Baustelle
befindliche Baugerät.
Vergütet werden die tatsächlich geleisteten Arbeit-
stunden, die der örtlichen Bauleitung mittels Stunden-
zettel / Tagesrapporte schriftlich vorzulegen sind.
(Bestätigung durch die örtliche Bauleitung während der
Durchführung einholen).

Fahrzeug- und Gerätekosten, einschließlich Bedienung
gelten für zuvor nicht erfassbare Arbeiten.
Hinweis Fahrzeug- und Gerätekosten
Yes 5.000 Std Radlader einschl. Fahrer,
über 55 bis 88 kW.
Radlader + Fahrer
Yes 4.000 Std Hydraulikbagger einschl. Fahrer,
mit Kettenfahrwerk und Tieflöffel,
Löffel-Korbinhalt über 0,5 bis 1 m³.
Hydraulikbagger + Fahrer
Yes 3.000 Std Betriebsstunden eines Kleingerätes
(Motorsäge, Motorsense, Trennmaschine, Pumpe mit Aggregat etc.)
Mit Bedienung und Verbrauchsmaterial.
Kleingeräte